Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte werden am 12. März 2025 eingeführt
Ab dem 12. März 2025 erhebt die US-Regierung einen Zoll von 25 % auf alle importierten Stahl- und Aluminiumprodukte. Dieser Schritt soll die US-Stahl- und Aluminiumindustrie vor unfairen Handelspraktiken und globalen Überkapazitäten schützen.
Hier einige wichtige Details zu dieser Tarifänderung:
Die Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium werden auf 25 % festgelegt.
Dies gilt nicht nur für Stahl- und Aluminiumimporte aus Ländern, die seit 2018 dem Zollsatz nach Abschnitt 232 unterliegen, sondern auch für Länder, die zuvor davon ausgenommen waren, darunter Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, die Europäische Union, Japan, Mexiko, Südkorea, die Ukraine und das Vereinigte Königreich.
Der Zollsatz auf türkische Stahlprodukte bleibt bei 50 %.
Aluminiumimporte aus Russland unterliegen einem Zoll von 200 %.
Darüber hinaus werden ab dem 10. Februar 2025, 23:59 Uhr EST, aufgrund unzureichender US-Produktion keine neuen Produktausnahmen mehr gewährt oder erneuert.
Aktuelle Ausnahmen bleiben bis zu ihrem Ablaufdatum oder bis zur Erschöpfung der Anzahl der ausgenommenen Produkte in Kraft, je nachdem, was zuerst eintritt.
Alle allgemein genehmigten Zollausnahmen (GAEs) enden am 12. März 2025.
Damit in eine Freihandelszone (FTZ) importierte Waren von den neuen Zöllen betroffen sind, müssen sie innerhalb der FTZ als „privilegierte ausländische Waren“ ausgewiesen werden.
Jeder Versuch, Stahl- oder Aluminiumimporte falsch zu klassifizieren, um Zölle zu umgehen, wird mit der gesetzlich vorgesehenen Höchststrafe geahndet, ohne Rücksicht auf mildernde Umstände.
Im Rahmen der neuen Regelung werden keine Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium erstattet.
Wir beobachten die Situation aufmerksam, um Störungen in der Lieferkette so gering wie möglich zu halten. Wir halten Sie über alle Änderungen, die unsere Dienstleistungen beeinträchtigen könnten, auf dem Laufenden. Wir empfehlen allen Kunden, ihre Lieferketten zu überprüfen, mögliche Kostenauswirkungen zu bewerten und die Einhaltung der neuen Vorschriften sicherzustellen.
Wenn Sie Fragen dazu haben, wie sich die oben genannten Änderungen auf Ihr Importgeschäft auswirken können, wenden Sie sich bitte an unser Compliance-Team, um weitere Unterstützung zu erhalten.
